Fully Destination Petite Arvine

17.04.2019

Ein weiterer Schritt für den Weintourismus im Wallis!

Der Verein Fully Grand Cru feierte am 16. April 2019 den Start seines brandneuen und ehrgeizigen Projekts für das Wallis: Fully Destination Petite Arvine, das erste eng mit dem Weinbau verbundene PRE (Projekt zur regionalen Entwicklung) im Flachland, das von Stéphane Pillet in Auftrag gegeben wurde. 

„Wir denken, dass Wein, der für Geselligkeit und Genuss steht, zur wirtschaftlichen Entwicklung einer Region beitragen kann“, so Pierre Devanthéry, der als Leiter Kommunikation bei Fully Grand Cru tätig ist.

Die Umsetzungsphase dieses Projekts zur wirtschaftlichen Entwicklung der landwirtschaftlichen Unternehmen ist für Januar 2020 vorgesehen und benötigt Investitionen in Höhe von über 47 Millionen Franken.

Das Projekt wird vom Bundesamt für Landwirtschaft, vom Kanton Wallis und von der Gemeinde Fully sowie aus privaten Mitteln finanziert.

Eine der herausragenden Besonderheiten des Projekts, die dem Amt für Strukturverbesserungen ausnehmend gut gefallen hat, ist, „dass es ein landwirtschaftliches Erzeugnis fördert und Fully als starke Destination des Weintourismus positioniert“, erläuterte Amtschef Laurent Maret.

Fully Destination Petite Arvine zielt vor allem darauf ab, die Agrarwirtschaft durch mehrere Umsetzungen auszubauen, beispielsweise durch den Bau des Hauses des Petite Arvine, eines Orts der Degustation und des Verkaufs regionaler Produkte, aber auch touristischer Erfahrungen.

Der Drei-Sterne-Koch Emmanuel Renaut, der auch den Titel „Meilleur Ouvrier de France“ (Bester Handwerker Frankreichs) trägt, war am 16. April 2019 anwesend, um diesen ersten Sieg zu feiern, indem er mit einem Menü aus Walliser und Savoyer Produkten aufwartete.

Nach seiner Validierung wird das Projekt Fully Destination Petite Arvine im Dezember 2019 dem Grossen Rat unterbreitet werden.

 

Foto : copyright Louis Dasselborne